Der Job des Försters ist natur- und tierverbunden und zudem besonders abwechslungsreich.
Eine der Hauptaufgaben eines Försters ist es, sich um den Wald eines bestimmten Gebietes zu kümmern und diesen so zu pflegen, dass er wächst und gedeiht und nicht von Schädlingen oder negativen Umwelteinflüssen zerstört wird.
Um die Erhaltung des Waldes zu gewährleisten, ziehen Förster in regelmäßigen Abständen junge Bäume in speziellen Waldschulen groß, die sie später in den Wald ihres Aufsichtsgebietes einpflanzen und so dessen Bestand schützen.
Aus alten und kranken Bäumen oder solchen, die zu hoch sind und sich deswegen negativ auf die jüngeren Bäume auswirken, kann ein Förster Holz gewinnen. Die wirtschaftliche Organisation der Holzgewinnung gehört nämlich ebenfalls zu den großen Aufgaben eines Försters. Er arbeitet häufig zusammen mit Forstarbeitern und leitet die Abholzung von Bäumen und den Verkauf des Holzes ein.
Doch ein Förster kümmert sich nicht nur um die Pflanzen in dem Wald seines Gebietes, sondern auch um die Tiere.
Ein Förster sollte in der Lage sein, sämtliche Unfälle im Wald zu verhindern. Deshalb ist er verpflichtet, das gesamte Waldgebiet regelmäßig auf etwaige Gefahren zu kontrollieren.
Förster müssen aufgrund ihres breiten Aufgabenspektrums sehr flexibel sein, sich mit sämtlichen Vorgängen der Natur und dem Leben des Wildes auskennen, organisatorische Fähigkeiten besitzen und körperlich fit sein.
Da man im Job eines Försters häufig in Eigenregie arbeitet und viele komplexe Vorgänge steuern und organisieren muss, ist es nötig, eine gewisse Portion Selbstständigkeit und Selbstvertrauen mitzubringen. So kann man die täglichen Aufgaben, die einem als Förster begegnen, auch mit Bravur bewältigen und zur Erhaltung einer unserer wichtigsten Ressourcen beitragen: dem Wald.