Mit Ökostrom den Wald schützen

Juli 21, 2011 | Erstellt in Tipps 0 Kommentare

Der Begriff Ökostrom existiert noch nicht sehr lange. Er bezeichnet im Grunde genommen nur, dass der Strom umweltfreundlich, also aus erneuerbaren Energien stammt und nicht durch konventionelle Methoden wie Atomkraft, Kohle, oder andere fossile Brennstoffe erzeugt wurde. Die Naturstrom AG war der erste deutsche Ökostromanbieter und seitdem, entstanden viele ähnliche Unternehmen mit der gleichen Ausrichtung.

Die Ökostrombranche hat Anfang des 21. Jahrhunderts einen Aufschwung erlebt, besonders im Bereich der Photovoltaik, durch die staatlichen Subventionen. Doch mit der Weltfinanz- und Wirtschaftskrise ging das Interesse spürbar zurück. Doch der Aufschwung und die Atomkatastrophe setzten neuen Wind in die Segel und seitdem boomt die Branche wieder. Besonders Deutschland ist ein Vorreiter auf diesem Gebiet. 2000 lag der Ökostromanteil bei gerademal 6 Prozent. 9 Jahre später waren es schon 16 Prozent und bis 2020 will die Bundesregierung auf einen Anteil von über 40 Prozent kommen. Ökostromanbieter können Sie bei oekostromanbietervergleich.net miteinander vergleichen.

Doch die Art wie der Ökostrom produziert wird ist sehr unterschiedlich. Wie angesprochen, eignen sich Photovoltaik vor allem für Dachflächen, bei großflächigeren Solarkraftwerken wird aus Kostengründen die Solarthermie verwendet, wo Parabolspiegel das Sonnenlicht bündeln und eine Flüssigkeit erhitzen. Windkraftanlagen und Wasserkraft aus Staudämmen oder Gezeitenkraftwerken sind auch sehr weit verbreitet und eignen sich zur Erzeugung großer Strommengen. Darüber hinaus gibt es noch Biomasseanlagen und Geothermie, die allerdings noch ein Schattendasein fristen. Manchmal verkaufen Firmen ihren Ökostrom, obwohl er gar nicht zu 100% aus erneuerbaren Energien stammt, sondern zu 50% aus konventionellen, verbunden mit der Kraft-Wärme-Kopplung.

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