Streifzug durch Allgäuer Jagdreviere

Januar 20, 2012 | Erstellt in Allgemein 0 Kommentare

Für die meisten Menschen ist Wald ein Wald. Soll heißen: Unterschiede zwischen den Wäldern wird kaum wahrgenommen. Das es Nadel-, Misch und Laubwälder gibt, wissen viele noch aus der Schule. Aber darüber hinaus? Ich für meinen Teil habe mich so sehr an meine Umgebung gewöhnt, dass mir kleine Unterschiede sofort auffallen. Das musste ich erst neulich wieder erfahren. Ein mit mir befreundeter Förster hatte mich zu einem kurzen Urlaub bei sich eingeladen. Er betreut mehrere Jagdreviere im Allgäu. Zwar lud er mich zu sich nach Hause ein, allerdings bin ich kein Fan davon in anderer Leute Häuser zu übernachten. Wenn ich während der Arbeit die Einsamkeit schätze, werde ich meinen Urlaub im Allgäu nicht in einer Großfamilie verbringen. Obwohl er in einer Kleinstadt lebt, liegen seine Reviere nicht weit entfernt. Er selber hatte natürlich keinen Urlaub. Das war aber kein Problem.

Wir vereinbarten, dass er mich bei Beginn einfach in das jeweilige Revier mitnahm und arbeiten ging, während ich mich in der Zeit umschauen konnte, was mir nur recht war. Als erstes gewöhnte ich mich bei einem Picknick unterm Sonnensegel an die veränderte Geräuschkulisse. Alles nicht so wie ich es von zu Hause kannte, aber auch gut. Ein relativ junger Wald, dessen Bewuchs noch nicht so stark ausdifferenziert ist, wie der eines Alte, bei dem jede Nische besetzt ist, solange sie den Bestand nicht gefährdet und das seit Jahrhunderten. Trotzdem, mir gefiel es, obwohl auch einige Sportler unterwegs waren. Schuhe und Kleider von www.peterhahn.de, Schweißbänder und Gangschaltungen… Ich hoffte, dass das nächste Revier weniger erschlossen sein mochte, war aber optimistisch, da ich ja noch einige Tage und Wälder vor mir hatte.

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